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Ein himmlischer Orgasmus

Die Psychologie der Entstehung und der Geburt eines Menschen


Die Bedeutung einer „natürlichen“ Schwangerschaft

Beim Prozess der Zeugung, des Austragens und der Geburt eines Menschen spielt der psychologische Aspekt eine wesentlich größere Rolle als der physiologische. Es handelt sich hierbei um die höchste gemeinsame Schöpfung von Mann und Frau. Es ist das Ergebnis der intensivsten Arbeit ihrer Gedanken, ihrer Gefühle und ihres Verstandes.

Ein Dialog zwischen Anastasia und dem Autor der Bücherreihe – Anastasia, Tochter der Taiga – Wladimir Megre. Band 8.2:

„Anastasia, wie kannst du nur behaupten, dass besagter Prozess hauptsächlich psychisch bedingt ist? Im Mutterleib entwickelt sich doch eine reale, materialisierte Leibesfrucht. Die schwangere Frau kommt an physischen, manchmal sogar schmerzhaften Wahrnehmungen nicht vorbei. Über das Austragen eines Kindes und seine Geburt sind viele wissenschaftliche Abhandlungen geschrieben worden. In diesen Büchern wird manchmal sogar sehr detailliert empfohlen, was und in welcher Art und Weise eine schwangere Frau speziell auf der physischen Ebene tun sollte. Alles in allem scheint der körperliche Aspekt eindeutig die größere Rolle zu spielen.“

„Ja, diese Meinung hat sich in der Gesellschaft der heutigen Menschen wirklich sehr fest eingebürgert. Diese traurige Tatsache zeugt davon, dass die Hauptkomponente des menschlichen ICH in den Hintergrund gerückt oder komplett beseitigt wird. Daher werden Menschen in diese Welt hineingeboren, die in ihrem Wesen von Gottes Ebenbild sehr weit entfernt sind.

Beurteile es doch selbst, Wladimir. Das Leben und die Entwicklung der Leibesfrucht im Mutterleib beruhen nicht auf irgendwelchen zu diesem Thema geschriebenen Abhandlungen….

Der physische Entwicklungsprozess einer menschlichen Leibesfrucht

…. Diese Vorgänge geschehen so, weil sie vom Schöpfer so vorgesehen sind. Eingriffe in diesen absolut vollkommenen Prozess bedeuten den Austausch von natürlichen, vollkommenen Gegebenheiten mit künstlichen, weniger vollkommenen Ersatzlösungen.

Der physische Entwicklungsprozess einer menschlichen Leibesfrucht ist vom Schöpfer selbst vorprogrammiert worden. Daher kann er ohne die Mithilfe der Mutter und des Vaters wie von selbst ablaufen.

Die Psychologie und die Philosophie von der Geburt eines Menschen stellen einen unermesslich höheren Prozess dar. Dieser kann wiederum vom Vater und von der Mutter des Kindes vollständig beeinflusst werden. Hier handelt es sich um eine gemeinsame Schöpfung von Mensch und Gott.

Die bei der Geburt des Kindes auftretenden Wehen zeugen von einer falschen psychologischen Herangehensweise der Eltern an den Ablauf des Geburtsvorganges.

In der freien Natur wird von einer Vielzahl von Tieren Nachkommenschaft auf die Welt gebracht, ohne dass die Tiere deswegen umkommen oder Schmerzen erleiden müssten. So hat der Schöpfer auch für sein Lieblingsgeschöpf, den Menschen, keine Geburtsschmerzen vorgesehen. Keine liebenden Eltern würden ihren Kindern irgendwelche Schmerzen zufügen wollen.

Im Moment der Vollendung ihrer höchsten Bestimmung, der Schöpfung eines Menschen nach Gottes Ebenbild, hat der Schöpfer für die Frau, die ihre göttliche Frucht austrug, eine Belohnung vorgesehen. Diese Belohnung ist die Empfindung der Glückseligkeit und einer freudigen Entzückung nach der anderen. Und das hat mit Schmerz nichts zu tun. Der natürliche Geburtsprozess eines Menschen muss angenehm und voller Freude sein…..

Ein Schockerlebnis für das Kind

…Der Mensch wurde von den okkulten Wissenschaften hintergangen. Ihm wurden von den dunklen Mächten falsche Tatsachen suggeriert. Daher griff er in falscher Weise in den Geburtsprozess seines Kindes ein und verwandelte ihn in eine Folge von Schmerzen für die Mutter und in ein tödliches Schockerlebnis für das Kind.“

„Wieso sprichst du von einem Schock für das Kind? Und warum soll dieser Schock auch noch tödlich sein? Das Kind wird doch nur von seiner Mutter auf die Welt gebracht.“

„Ja das Kind wird geboren und kann dabei nicht verstehen, warum seine Mutter Schmerzen erleidet und warum es von irgendeiner Kraft auf eine grobe Art und Weise aus einem angenehmen, vollkommenen Raum hinausbefördert wird. Der Säugling spürt die Schmerzen der Mutter und leidet stark mit.“

„Gibt es wohl eine Möglichkeit, ganz schmerzfrei ein Kind zu bekommen?“

„Ja, und zwar nicht nur schmerzfrei, sondern mit viel Freude und mit einer Reihe großartiger, angenehmer Empfindungen.“

„Die moderne Medizin ist ja bereits in der Lage, mithilfe der Narkose, eine fast schmerzfreie Geburt zu gewährleisten.“

„Die Narkose wird zwar die Schmerzen der Mutter lindern, doch die seelischen Schmerzen des Kindes werden durch diese Maßnahme sogar noch verstärkt. Unter Narkose verliert das Kind die Verbindung zu seiner Mutter. Dieser Umstand wird das Kind in große Angst versetzen und Selbstzweifel auslösen. Angst und Zweifel werden ihn als Erwachsenen begleiten und bis ins hohe Alter verfolgen.“ **

Zum Beginn des Lebens: Kunstlicht, Kunstnahrung, Kunststoffe...

„Schon während der Schwangerschaft wird der wachsende Mensch mit Kunstgeräuschen und unnatürlichen Informationen, die durch das Blut in das Innerste hinein transportiert werden, konfrontiert. Sobald der junge Mensch das Licht der Welt erblickt, wird er zumeist mit Kunstlicht empfangen, mit Kunstmilch ernährt und mit Kunststoff umhüllt.

Menschen die in der heutigen Gesellschaft leben, haben kaum die Möglichkeit natürliche Abläufe zu erleben, die für die Großelterngeneration noch selbstverständlich waren wie das Gedeihen von Pflanzen, die dann der Nahrung dienen, oder das Wachsen von Faserpflanzen, die dann zu Stoffen und Kleidung verarbeitet werden.“

Dr. med. univ. Petra Zizenbacher

www.naturheilzentrum.at

Orgasmische Geburt – Das bestgehütete Geheimnis

Geburt, damit assoziieren wir nicht nur Strampelanzüge, sondern vor allem Schmerz, Angst und Trauma. „Mit Schmerzen sollst du Kinder gebären „, droht schon die Bibel und unsere Gesellschaft hat es wahr werden lassen. Es sind Bilder von schmerzerfüllt schreienden Müttern, die uns unwillkürlich vor das innere Auge springen, wenn wir an Geburt denken.

Aber eine wachsende Zahl von Frauen macht eine ganz andere Erfahrung und behauptet, dass dies nichts als eine gesellschaftliche Programmierung ist. Tatsächlich könne die Geburt eines der ekstatischten Erlebnisse sein, die eine Frau überhaupt machen kann – und das Kind könne statt traumatisiert mit einer Welle orgasmischer Glücksgefühle an den Strand unserer Welt gespült werden.

Eine Orgasmische Geburt – das klingt ziemlich unglaublich und stellt einen Glaubenssatz in Frage, den die meisten Menschen nicht im Traum in Zweifel ziehen würden. Hören wir uns das Erlebnis einer dieser Frauen mal an. Pearl Shanti hatte zwei sehr schwere Geburten, die zweite so kompliziert, dass sie sich während des Prozesses für einen Kaiserschnitt entschied.

Als sie mit ihrem dritten Kind schwanger war, traf sie die Entscheidung diesmal einen anderen Weg zu gehen. „Ich entschied mich, dass ich das nächste mal so gebären würde, wie es einer Frau bestimmt ist, zu gebären. Ich wollte die volle Kontrolle über die Geburt und zu 100% Frau sein. Ich wollte eine natürliche Geburt ohne Schmerzmittel.“
Trotz des Traumes, der verletzen Vagina und der Narbe vom Kaiserschnitt, wurde ihr Wunsch war:

„Als ich das dritte Kind bekam, geschah es mit Liebe, Freude und einem himmlischen Orgasmus!“

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Film: Die Geburt eines Babys

Film: Die Geburt in der Natur 1

In der Vergangenheit gab es immer wieder Pioniere, die bereits darauf aufmerksam machten, dass Geburt ein absolut natürlicher Prozess ist. Frédérick Leboyer, Michael Odent und Grantly Dick-Read stellten den Mythos des Geburtsschmerz immer wieder in Frage, denn sie konnten auch genau gegensätzliche Geburten beobachten, die frei von Schmerz in eine Trance führten, die die Frau „auf einen anderen Planeten brachte“.

Film: Die Geburt in der Natur 2

Das Video zeigt eine Frau, die ihr Baby in einem Flussbett bekommt – sie ist allein mit ihrer Familie in der Wildnis – sie erhält keinerlei medizinische Hilfe.

Achtung, das Video ist nichts für zart Besaitete – die Geburt wurde bis ins letzte Detail gefilmt – man sieht also alles.

Film: Die Geburt zu Hause

„Natürliche Geburt folgt Naturgesetzen, die seit Jahrtausenden in allen Kulturen bekannt waren. Unsere westliche Zivilisation hat diesen Zugang aus den Augen verloren und verlässt sich aus Angst vor der Geburt immer stärker auf Medikalisierung und Technisierung, um die größtmögliche Kontrolle zu gewinnen. Dabei ist die wichtigste Voraussetzung für eine Natürliche Geburt das Vertrauen in die Natur und somit in die natürlichen Fähigkeiten von Mutter und Kind.“ Berta Rudin, Hebamme natuerliche-geburt.com

Film: Die Geburt zu Hause plus Lebensbaum

A chegada do Amedeo Shiva – Lotus Birth from Elis Freitas Fotografia on Vimeo.

Film: Die Geburt im Wasser im Beisein eines Delphins

Film: Die Geburt im Auto

Ihr drittes Kind sollte in einem Geburtshaus zur Welt kommen. Doch nach 45 Minuten intensivster Wehen ist das Paar noch immer im Auto unterwegs. Das Kind aber will nicht länger warten…

Möge sich jede/r selbst seine/ihre eigenen Gedanken dazu machen…!

Geburtslust - was Frauen über die Geburt verheimlicht wird

Viele Frauen haben Angst vor der Geburt ihres ersten Kindes. Diese Angst sitzt tief, sie sitzt fest, denn die Schänder und Manipulatoren der Menschheit haben sie tief eingepflanzt. Nicht von ungefähr wird die Frau mit listige Schlange, oder falsche Schlange, beschimpft. Den Zusammenhang findet man in der Kundalini.

Das Kind wird während der Geburt mit DMT überschüttet und für die Mutter war die Geburt ein Ganzkörper-Orgasmus. Doch für Sklaven ist es nicht vorgesehen in diese Welt als freies wissendes Wesen einzutreten. In einem Zustand der unserer Natur entspricht.

Was kann an einer natürlichen Geburt so gefährlich sein, dass man sie derart kontrollieren will? Was will man vermeiden? Warum diese offensichtlichen Einschränkungen? Künstliche Geburtseinleitungen, Rückenmarksnarkosen und operative Eingriffe haben eines gemeinsam. Sie führen dazu, dass eine Frau gar nicht in den aktiven Gebärmodus inkl. Geburtsekstase mit körpereigenem DMT-Trip kommen kann.
Die moderne Geburtsmedizin produziert nicht nur Schmerzen, sondern verhindert die natürliche DMT-Ausschüttung und die Erfahrung/Erkenntnis ein spirituelles geistiges Wesen zu sein. Diese Erfahrung fehlt sowohl der Mutter, als auch dem geborenen Kind und macht uns zu Lemmingen dieses Systems.

Es ist an der Zeit, dass sich Frauen zurückerinnern, Schöpferinnen zu sein und sich die Fähigkeit zu gebären nicht einfordern, sondern sich einfach nehmen. Es braucht keine Hilfe, ein Kind zu gebären, wie so viele bewusste Alleingeburtlerinnen aktuell beweisen.

[Ausschnitt aus dem Gastbeitrag von Jobina Schenk im freigeist-forum-tuebingen.de, Autorin von „Meisterin der Geburt – Selbstcoaching für mehr Geburtslust & Selbstermächtigung“]

Wozu braucht “Medizin” die Plazenta und die Nabelschnur unserer Kinder?

Es gibt eine stillschweigende und inoffizielle Regel in den “Entbindungskliniken – KRANKenhäusern” – die Nabelschnur sofort zu durchtrennen.

Dies darf man aber auf keinen Fall machen!

Es liegt daran, dass im Moment der Geburt das neugeborene Kind sich im Zustand der Doppelatmung befindet. Als Allererstes bekommt es den Sauerstoff und die Nährstoffe durch die Nabelschnur. Seine Lungen sind noch nicht vollständig aktiviert, nach und nach fängt es durch die Nase nach Luft zu schnappen und aktiviert somit langsam seine Lungen. Was tun die “Ärzte”? Sie durchtrennen die Nabelschnur sofort nach der Geburt, unterbrechen somit die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr. Der Säugling spürt eine Erstickung, fängt an, heftige Atemzüge zu machen und versucht somit, seine Lungen zu aktivieren – das tut weh! Außerdem – das Blut, das sich in der Plazenta befindet, muss in den Säugling übergehen!

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Die Abschaffung der Mutter

Kontrolliert, manipuliert und abkassiert – warum es so nicht weitergehen darf!

Was ist das Muttersein unserer Gesellschaft wert?
Eine Schwangerschaftsvorsorge, die in Entmündigung gipfelt. Geburten, bei denen es vor allem um eines geht: (Kosten-)Effizienz. Ein Wochenbett, das seinen Namen nicht mehr verdient. Stillen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit und keinesfalls zu lange. Väter, die versuchen, die bessere Mutter zu sein. Eine Politik, die alles dafür tut, Kinder so schnell wie möglich in die Krippe zu stecken. Die Verunsicherung von Müttern als Geschäftsmodell. Wertschätzung? Unterstützung? Fehlanzeige.

Wer sich heute als Frau für ein Kind entscheidet, der muss verrückt sein, so könnte man meinen. Denn Mütter werden in unserer Gesellschaft zunehmend bevormundet, kleingehalten und überwacht. Jegliche Kompetenz mit dem eigenen Kind wird ihnen abgesprochen. Wer im Beruf ernstgenommen und von seinem Umfeld anerkannt werden möchte, der lässt seine Bedürfnisse als Mutter unter den Tisch fallen. Denn eines will man auf gar keinen Fall sein: eine Glucke. Schritt für Schritt vollzieht sich so die Abschaffung der Mutter. In ihrem Buch liefern Alina Bronsky und Denise Wilk eine schonungslose Analyse der Entwicklungen. Pointiert und zugespitzt schildern sie, wer die Nutznießer sind, und fragen, was sich ändern muss, damit Mütter wieder den Rückhalt bekommen, den sie verdienen.

>> Interview mit Alina Bronsky und Denise Wilk

Ultraschall-Untersuchung während der Schwangerschaft

Die moderne Geburtshilfe befindet sich in einer Sackgasse. Durch den wachsenden Einsatz technischer Hilfsmittel wie die Ultraschalluntersuchung wird der Prozess der Geburt immer stärker unter ärztliche Kontrolle gebracht und dadurch angstbesetzter und gefährlicher.

Wir müssen uns zu unserem eigenen Wohl und dem Wohl unserer Kinder unsere natürliche Fähigkeit, sicher, vertrauensvoll und natürlich gebären zu können, wieder zurückerobern. Wer sich heutzutage der modernen Geburtsmedizin anvertraut, begibt sich in Hände, denen grösstenteils das Verständnis und das Vertrauen in die Natur der Geburt fehlt.
Immer weniger Geburtshelfer verstehen den Ablauf einer Geburt!!
Weil die meisten Geburtshelfer den Ablauf einer natürlichen und sicheren Geburt nicht mehr verstehen können und vielleicht auch nicht verstehen wollen, wird heute die Geburtshilfe immer stärker technisiert und kontrolliert, mit fatalen Folgen für die Gebärenden und die Neugeborenen.

Wir erleben heute eine Geburtsmedizin, die von der ursprünglichen Geburtshilfe abgekommen ist. Mit ihrer anmassenden aber auch ängstlichen Haltung versucht sie alles zu überwachen und zu kontrollieren, um die angeblichen Fehler der Natur zu korrigieren, ohne zu verstehen, wie die Natur arbeitet.

Beeinflussung durch Ultrasachalldiagnostic!!
Die Ultraschalldiagnostik in Bild und Ton hat diese drastische Entwicklung weg von der Hebammenkunst, die für eine natürliche Geburt einsteht, hin zur technischen Geburtsmedizin massgeblich beeinflusst. Es handelt sich hierbei um das sogenannte CTG (den Cardio-Toko-Graphen), das Dopton zur Herztonüberwachung und das Ultraschallgerät zur Bilddiagnostik. Das New England Journal of Medicine veröffentlichte 1990 ein Fazit mehrerer Studien: Die fötale Herztonüberwachung während der Geburt hat keinen Nutzen für Neugeborene oder Frühgeborene und vergrössert nur das Risiko eines Kaiserschnitts.

Weiterlesen bei >> zentrum-der-gesundheit.de

Krank durch Impfen?

Anita Petek von der AEGIS Schweiz (AEGIS heißt griechisch Schutzschild und steht auch als Akronym für „Aktives Eigenes Gesundes Immun-System“ und „Alle Eltern für Gesundheit, Impffreiheit und Selbstbestimmung“) zählte zu den renommiertesten Impfkritikern Europas. Sie starb im September 2010 mir gerade 51 Jahren. Den Wert ihrer unermüdlichen und umfassenden Arbeit können wir heute noch gar nicht abschätzen.

Ihr Fazit: Impfen ist ein extrem großes Geschäft. Die Pharmaindustrie entwickle immer weiter neue und „bessere“ Medikamente, deren Nebenwirkungen manchmal verheerender seien, als die eigentliche Krankheit.

Mehr dazu auf der Seite >> Die Tücken des Malzeichens

Das Lied des Lebens

Es gibt einen Stamm in Ost-Afrika, in dem die Kunst der wahren Intimität schon vor der Geburt gepflegt wird. In diesem Stamm wird das Geburtsdatum eines Kindes nicht von der Geburt an gerechnet, auch nicht vom Tag der Empfängnis, wie in anderen Kulturen.

In diesem Stamm zählt das Geburtsdatum von dem Tag an, an dem der Gedanke an ein Kind zum ersten Mal in der Mutter erscheint. Wenn sie sich darüber bewusst ist, ein Kind mit einem bestimmten Mann zeugen zu wollen, geht sie allein in einen Wald und setzt sich unter einen Baum. Dort sitzt sie und hört auf die Stille, bis sie das Lied des Kindes hören kann, welches sie hoffentlich bekommen wird.

Sobald sie dies gehört hat, begibt sie sich zurück in das Dorf und lehrt ihren Mann dieses Lied, damit sie es beim Liebemachen zusammen singen können. Dadurch laden sie das Kind ein, sich mit ihnen zu verbinden. Nachdem das Kind empfangen wurde singt sie es ihm vor.

Danach lehrt sie es den alten Frauen und Hebammen des Dorfes, damit das Kind während des Geburtsprozesses und während des wunderbaren Moments der Geburt mit diesem Lied begrüßt wird. Nach der Geburt lernen auch alle anderen Bewohner des Dorfes noch das Lied und singen es ihm vor, wenn es hingefallen ist oder sich verletzt hat. Es wird auch gesungen in Zeiten des Triumphes, in Ritualen oder bei Initiationen.

Das Lied wird Teil der Hochzeitszeremonie, wenn das Kind aufgewachsen ist, und am Ende des Lebens, wenn sich seine oder ihre geliebten Verwandten und Freunde um das Totenbett versammeln, wird dieses Lied zum letzten Mal gesungen.

Quelle: Denn die Seele ist unsterblich – Freigeist Forum Tübingen

Wir haben den Auftrag, einen Wandel einzuleiten

„Ich erinnere mich besser an die Zeit vor meiner Geburt als an die ersten drei Jahre meines Lebens. Mein vorgeburtliches Leben überschaue ich aus allen Blickwinkeln. Meine Sicht hat keine Grenzen, da ich nicht mit physischen Augen sehe. Auf diesem Planeten, der so dicht ist, bin ich zum ersten Mal. Ich war schon vorbereitet, auf anderen Planeten, wo ich das Körperliche üben konnte. Das war so, wie wenn man in der Luft ohne Bleistift Schreiben lernt. Aber das hier ist doch ganz anders, sehr eigenartig; ich habe einen physischen Körper. Die wenigen Grundregeln, die ich mitbringe, um hier existieren zu können, lauten: Ja und Nein, Zeit und Raum. Dies hier ist eine Welt der Gegensätze.

Ich erinnere mich an hunderte von leuchtenden Kugeln; alles Lebendige ist eine leuchtende Kugel. Einige von ihnen können mir behilflich sein, mich auf diesem schwierigen Planeten zurechtzufinden. Ich sehe zwei Mütter, die für mich in Frage kämen, eine mit einem starken Ego, die andere von feinerer Art, also genau richtig. Diese zweite ist mit einer Kugel verbunden, die sehr hell leuchtet. Jetzt weiß ich, daß es die Farben grün und violett waren. Sie ziehen mich an, weil sie durch Liebe verbunden sind. Sie werden meine Eltern sein. Ich weiß, dass ich gehen muss und fühle mich mehr und mehr zu ihnen hingezogen.

Dann kommt ein leuchtender Tunnel, rundum ist es finster. Als ich eintrete, fühle ich mich sehr beengt, sehr eingesperrt. „Meine Geburt in diese Welt gleicht dem Tod der Menschen: Man begibt sich auf eine schwierige, unbekannte Ebene. Der physische Werdegang meines Lebens beginnt damit, dass ich in meine Mutter eindringe. Ich suche ihren Geist auf, weil es der feinstofflichste Teil ist, den ich finden kann; von dort leite ich die Entwicklung meines Körpers ein.“

Flavio M. Cabobianco, 9 Jahre, Ich komm‘ aus der Sonne, ch.falk-verlag


 

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Hintergrundbild:

mikhael timofeev_pixelio-de

 

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