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Telegonie – Einfluss des ersten Männchens

 

 

„Unsere Körper verschmolzen in magnetischer Harmonie,
als das göttliche, innere Wesen unseres Geistes eins wurde.
Als unsere Körper eins wurden,
war die Fusion der elektrischen Essenz des Lebens erreicht,
und die unmittelbar folgende Ekstase,
der Ausgleich elektrischer Kräfte,

übertraf alles andere, was man je im Leben erlebt hatte.
Lieben und geliebt zu werden,
umfasst in der magnetischen Emotion von Geist und Leib
die perfekte Harmonie der engen Verwandtschaft,
und ich fand die wahre Bedeutung von Liebe und Vereinigung.
Wie wunderbar ist der Plan,
sich in Liebe und Harmonie zu vereinigen,

die Freude um Geist, Seele und Körper —
diese drei, übertragen in Zeitlosigkeit.

Wir lebten in der Verzückung einer vollendeten Liebe.“ [1]

 

 

 

 

Prolog

Die voreheliche Beziehung eines Mannes wirkt sich (wie bei der Frau auch) genauso auf das zukünftige Kind aus. Deshalb kann die anständigste Jungfrau ein ‚fremdes‘ Kind gebären, wenn der Vater des Kindes kein Junggeselle war. Ist dir diese Tatsache bekannt.

Es gibt einen Bericht über einen Soldaten, der sich auf dem Weg von seinem Dienst in der Armee nach Hause am Bahnhof betrank und mit einer Prostituierten asiatischer Herkunft Sex hatte. Als er zu Hause in seinem Dorf ankam, heiratete er die junge Frau, die auf ihn gewartet hatte. Beide bekamen anschließend ein dunkelhäutiges Kind mit schmalen Augen. Alle Dorfbewohner beschuldigten das junge Mädchen der Beziehung mit einem asiatischen Mann, doch es lebten weit und breit keine Asiaten….

 

Einfluss des ersten Männchens

Unsere moderne Wissenschaft hat sich mit diesem Thema nicht tiefgreifend genug auseinandergesetzt. Unsere Wissenschaftler versuchen bereits, Menschen zu klonen. Doch wie es aussieht, kreieren sie am Ende ihrer Bemühungen ein Wesen, das nur äußerlich einem Menschen gleicht. Denn zum Zeugungsakt gehören nicht nur ein Spermatozoon und eine Eizelle, sondern auch etwas Unsichtbares, etwas, was sich unserer Sinneswahrnehmung entzieht.

Die folgenden Darlegungen der von mir, Wladimir Megre, erhaltenen Informationen werden möglicherweise den einen oder anderen von Ihnen schockieren. Auch ich habe ja ein halbes Jahr lang darüber nachdenken müssen, ob ich die mir zur Verfügung stehenden Informationen mit meinen Lesern teilen sollte oder nicht. Letztlich entschied ich mich, meine Erkenntnisse nicht für mich zu behalten.

Es geht hier nämlich um Folgendes: Eine große Anzahl der heute auf unseren Planeten lebenden Familien erzieht, ohne es selbst zu wissen, Kinder, die man nicht zu hundert Prozent als ihre eigenen Kinder bezeichnen darf. Hierfür gibt es mehrere schlagende Beweise.

In der Wissenschaft kennt man den Begriff „Telegonie“, im Bereich der Medizin spricht man stattdessen vom „Einfluss des ersten Männchens“.

Von diesem Phänomen namens „Telegonie“ versucht man heute möglichst wenig zu sprechen. Worum nun handelt es sich dabei? Die Entdeckung dieses Phänomens begann vor knapp 200 Jahren in England, als Lord Morton beschlossen hatte, eine neue Rasse von besonders ausdauernden Pferden zu züchten. Um sein Ziel zu erreichen, kreuzte er eine reinrassige englische Stute mit einem Zebrahengst. Doch wegen der genetischen Unvereinbarkeit der beiden ausgewählten Arten gab es keine Nachkommenschaft.

Nach einiger Zeit wurde die gleiche reinrassige englische Stute mit einem ebenfalls reinrassigen englischen Hengst gekreuzt. Im Ergebnis brachte die Stute ein Fohlen zur Welt, das deutlich ausgeprägte, für Zebras typische Streifen aufwies. Lord Morton selbst gab diesem Phänomen den Namen „Telegonie“.

Tierzuchtspezialisten kennen diese Erscheinung aus ihrer täglichen beruflichen Praxis. In jedem Hundezüchterverein wird eine ehemals reinrassige Hündin von den Fachleuten sofort ausgesondert, wenn sich herausstellt, dass sie näheren Umgang mit einer Promenadenmischung hatte. Diese Hündin wird nie mehr reinrassige Junge zur Welt bringen können, selbst dann nicht, wenn man sie mit dem reinrassigsten aller Rüden zusammenbringen würde. Taubenzüchter töten sogar ihre teuerste und reinrassigste Täubin, wenn sie von einem nicht rassigen graublauen Täuber beglückt wurde. Die Praxis lehrt uns auch hier, dass sie nie mehr reinrassige Nestjungen zur Welt bringen kann.

Wissenschaftler verschiedener Länder haben eine Vielzahl von Experimenten durchgeführt und dabei gezeigt, dass dieses Phänomen auch bei uns Menschen zu beobachten ist.

Es gibt genügend bekannte Fälle, in denen weißen Ehepaaren Kinder mit schwarzer Hautfarbe geboren wurden. Es kommt immer wieder mal vor, dass ein kleiner schwarzer Junge das Licht dieser Welt erblickt, weil früher seine Oma oder die gebärende Mutter sexuellen Kontakt zu einem schwarzen Mann hatte. Als Ursache für dieses Phänomen stellt sich immer die erste voreheliche Beziehung der jungen Frau oder ihrer direkten weiblichen Vorfahren zu einem Mann mit schwarzer Hautfarbe heraus.

Bisher haben wir hier nur über klar ausgeprägte Merkmale gesprochen. Doch wie viele kaum sichtbare Faktoren wird es noch geben? Allem Anschein nach gibt es davon unzählig viele, die wir gern außer Acht lassen. Die vorehelichen Beziehungen sind ja heute an der Tagesordnung, und daher haben wir auch kein Recht, eine Frau dafür zu verurteilen, dass sie zum Zeitpunkt ihrer Heirat keine Jungfrau mehr ist. Unsere Gesellschaft, ihre ungeheuerliche Sexwerbung und die gesamte Sexindustrie haben sie zu dem gemacht, was sie heute ist. Im Westen versorgen die Eltern ihre Kinder im Schulalter mit Präservativen, weil sie wissen, dass sie bereits mit dem anderen Geschlecht verkehren.

Es ist ihnen aber nicht bekannt, dass kein Kondom dieser Welt ihre Kinder vor dem „Einfluss des ersten Männchens“, d.h. vor der „Telegonie“ retten kann.

Das bezeugen konkrete Fälle aus dem Leben von Menschen und Tieren. Viele alte Lehren und Religionen sprechen ebenfalls über das Phänomen der „Telegonie“. Sie beschreiben es bloß mit etwas anderen Worten. Dadurch verändert sich jedoch das Wesen dieser Erscheinung nicht im Geringsten. Sowohl die Wissenschaftler als auch die Weisen aus den alten Zeiten sind von folgender Tatsache überzeugt:

Der erste Mann im Leben einer Jungfrau prägt ihr einen Stempel seines Geistes und seines Blutes auf.

Er bestimmt ein psychisches und physisches Bild der Kinder vor, die sie gebären wird. Alle anderen Männer, die mit ihr intime Verhältnisse haben werden, um eventuell ein Kind zu zeugen, sind letztlich nur Samenspender und Überträger von Geschlechtskrankheiten.

Kann dieser Umstand vielleicht die Erklärung dafür sein, dass sich zahlreiche Väter unheimlich schwertun, zu ihren Kindern ein gutes Verhältnis aufzubauen? Liegt darin vielleicht einer der Hauptgründe für den Verfall der gegenwärtigen menschlichen Gesellschaft?

Es gibt eine Masse von Beispielen dafür, dass an der Zeugung eines Menschen außer einem Mann und einer Frau noch eine gewisse Energie beteiligt ist.

Doch wenn dem wirklich so ist, dann sollten nicht nur die Wissenschaftler, sondern alle Menschen über die Existenz dieser Energie bestens informiert sein. Unsere Vorfahren aus der jüngeren Vergangenheit schienen das Vorhandensein dieser Energie vermutet zu haben. Sie haben sich bemüht, streng darauf zu achten, dass eine heiratswillige junge Frau unbedingt noch Jungfrau ist. Möglicherweise pflegten viele Völker genau aus diesem Grund die Tradition, während der Hochzeitsfeier die Frischvermählten in einem abgetrennten Raum einzuschließen und später die blutbefleckte Bettdecke aus diesem Zimmer herauszubringen, damit sich alle Anwesenden von der Keuschheit der jungen Braut überzeugen konnten.

Steigen wir noch tiefer in die Vergangenheit ein, dann stellen wir fest, dass unsere Vorfahren aus jenen Zeiten die Grundbedingung der Jungfräulichkeit einer Braut als nicht ausreichend dafür betrachteten, dass ein vollwertiger Stammhalter in der Familie geboren wird. Wenn, ihren Behauptungen nach, eine Frau beim Sex mit einem Mann an einen anderen Mann denkt, dann wird sie später ein Kind gebären, das jenem anderen Mann ähnlich sieht. All dies lässt vermuten, dass die Menschen im Altertum nicht nur Vorahnungen, sondern vielleicht sogar gesicherte Kenntnisse über die Rolle der Gedanken während der Zeugung besaßen.

Genauer gesagt, reden wir hier über die Gedankenenergie.

Der gleiche Zusammenhang ist auch beim Phänomen der Telegonie zu erkennen.

Möglicherweise bewahrt eine Frau die Erinnerung an die Merkmale ihres ersten Mannes in ihrem Unterbewusstsein auf.

Dadurch bringt sie später ein Kind auf die Welt, das diesem Mann ähnlich sieht.

Zuerst dachte ich: Man sollte über dieses Thema lieber gar nicht erst schreiben, sonst könnten eine Menge unangenehmer Fragen bzw. Diskussionen zwischen den Kindern und ihren Eltern oder unter den Ehepartnern ausgelöst werden. Besser, sie alle bleiben unwissend, aber zufrieden. Doch was tun, wenn gerade das Glück bei diesen Menschen heute fehlt? Und wenn es unter anderem deswegen fehlt, weil sie über die Kultur der Zeugung nicht ausreichend informiert worden sind?

Es wird bei uns [Anm.: in Russland] [2] schon lange darüber gestritten, ob die sexuelle Erziehung der Kinder als Fach an unseren Schulen eingeführt werden sollte oder nicht. Wenn in diesem Unterricht nur über die korrekte Nutzung von Kondomen gesprochen werden soll, dann kann man auf die Einführung dieser sexuellen Erziehung durchaus verzichten. Wenn allerdings die Kinder bereits in der Schule etwas über die wahre Bestimmung der Frau und über die richtige Herangehensweise an die Frage der Zeugung eines neuen Menschen erfahren sollen, dann ist die schnelle Einführung solcher Kurse in unseren Schulen lebensnotwendig.

Allerdings müssen dann die Pädagogen den Kern dieser Sachfrage gut erfasst haben.

Dafür muss ihnen wiederum die entsprechende Literatur zur Verfügung stehen. In der heutigen Gesellschaft ist es unbedingt notwendig, über dieses Thema offen zu reden. Doch leider widmen sich die uns zur Verfügung stehenden Massenmedien ausschließlich der Sexwerbung. In den so genannten demokratischen Ländern wird viel über die Freiheit des einzelnen Menschen geredet.

Kann man allerdings einen Menschen für wirklich frei halten, wenn man ihm essenzielle Informationen über seine natürliche Lebensweise vorenthält?

Wenn dieser Mensch sich von etwas befreit hat, dann nur von seinem wahren glücklichen menschlichen Dasein.

Und trotzdem hätte ich es vermieden, über die Telegonie zu schreiben, wenn mich Anastasia nicht darüber informiert hätte, wie die Situation korrigiert werden kann. Auch wenn eine heiratende Frau in ihrer Vergangenheit bereits mit einem anderen Mann intime Beziehungen hatte, kann die Telegonie vermieden werden. Es stellte sich außerdem heraus, dass die Wedrussen mithilfe eines überwältigenden Brauchs in der Lage waren, „fremde“ Kinder zu ihren Bluts- und Seelenverwandten zu machen.

Über das Phänomen, das in der modernen Medizin als „Einfluss des ersten Männchens“ bezeichnet wird, wussten unsere Vorfahren, die so genannten Heiden, und noch mehr die Wedrussen bestens Bescheid. Vor den Auswirkungen dieses Phänomens schützten sie die jungen Menschen in ihrer Gesellschaft mithilfe von speziellen Bräuchen. Aber auch die Zauberer konnten den genetischen Code des „ersten Männchens“ ausradieren. Sie waren sogar in der Lage, Mädchen, die während der Überfälle durch die feindlichen Armeen vergewaltigt worden waren, in ihren absolut unberührten Zustand zurückzuversetzen. Die Wirksamkeit ihrer Methoden wird durch die Tatsache illustriert, dass sie sich nicht scheuten, ihre eigenen Söhne mit diesen Mädchen zu verheiraten. [3]

 

Weiterlesen…

Die Telegonie kann überwunden werden |Gebärmutter als Transformationswerkzeug|

 

Anmerkungen und Quellenhinweise:

[1Elizabeth Klarer’s Schilderung ihres Erlebnisses mit dem extraterrestrischen Menschen Akon vom Planeten Meton des Proxima Centauri Systems.

[2] Seit 1968 ist die Sexualkunde in Deutschland eine staatliche Erziehungsaufgabe. Sexualität wird im Unterricht nicht nur als biologischer Vorgang erklärt, es geht auch um Schwangerschaft, Familie, Verantwortung und den Schutz vor sexuellem Missbrauch. Quelle: zeit.de

> Sexuelle Bildung und Kinderschutz in der Kita
> Eltern im Netz – Kindliche Sexualität
> Schulische und außerschulische Sexualerziehung/ sexuelle Bildung

[3] Der Bericht über die Telegonie und deren Überwindung wurde dem Buch von Wladimir Megre, Anastasia – Die Bräuche der Liebe, Band 8.2, Seite 36f und 145f entnommen. Verlag Silberschnur, 2. Auflage 2008

 

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