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Der Tanz der heiligen Erde

Die Verbindung zum Bewusstsein allen SEINs


 

Die Vorstellung, dass die Beziehungen unter den Wesen der Erde einem Tanz gleichen, war in der Vergangenheit fast universell. Zum Beispiel sind Darstellungen von den Anfängen der Religion in den altsteinzeitlichen Höhlen zu finden, wo wir Bilder von tanzenden und maskierten Medizinmännern finden, die vor 15.000 Jahren entstanden sind.

„Tänze sind für uns, was für euch Gebete sind.“

Ein heutiger Buschmann

„Die Tänze der im Südwesten der USA beheimateten Pueblos umfassen nicht nur alle Wesen ihrer gegenwärtigen Welt: Mais, Kürbisblüten, Tiere, Gewitterwolken, Göttliche und Menschenwesen, sondern auch die der alten Vergangenheit des Stammes. Der Tanz offenbart „die Einheit der Transzendenz in der Immanenz. Denn der Tänzer erfährt in der Ekstase des Tanzes sowohl vollständige Selbstdarstellung wie vollständige Selbstaufgabe.“

Robert A. Smith

„All unsere Tänze haben ihre Anfänge in unserer Religion… Tanzen und beten – das ist dasselbe.“

Lame Deer, Medizinmann der Sioux

 

Das rituelle Tanzen ist eine Botschaft von der Beziehung zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, zwischen dem menschlichen Bewusstsein und dem Bewusstsein der Tiere, der Pflanzen und sogar der Erde selbst; wie auch die Beziehung zwischen Erde, Himmel, den Göttlichen und den Menschenwesen.

Caroline Richardson, ehemalige Erste Solistin des Kanadischen National Ballet, tanzt den „Tanz der heiligen Erde“ – eine Hommage an unsere Natur. Sie tanzt in einem der schönsten Naturreservate der Erde – dem Grand Canyon.

Sehr beeindruckend ist, wie sie am Ende des Tanzes mit dessen Felsen innig „verschmilzt“, EINS wird mit der Natur.

Eine wunderbare Metapher für das, was wir sind: Ein Teil der Natur.

Literatur:

Dolores LaChapelle, Weisheit der Erde, Neue Erde Verlag 2013

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